
Was passiert mit unserem Körper, wenn wir mehrere Tage oder Wochen auf der Intensivstation liegen? Und welchen Beitrag kann Physiotherapie leisten, damit Patient:innen nach einer schweren Erkrankung wieder möglichst viel Lebensqualität zurückgewinnen?
In dieser Folge sprechen wir mit Sabrina Grossenbacher Eggmann, Physiotherapeutin mit Masterabschluss und PhD, die auf der Intensivstation arbeitet. Dabei geht es um die Bedeutung von Frühmobilisation, die Herausforderungen bei Langzeitbeatmung, Dysphagie und Delirprophylaxe – und darum, was Physiotherapie konkret am Bett leisten kann. Es wird deutlich: Intensivmedizin bedeutet nicht nur, ein Leben zu retten. Genauso wichtig ist die Frage, wie dieses Leben danach aussehen kann. Rehabilitation beginnt deshalb bereits auf der Intensivstation.
Manchmal ist es eine aktive Mobilisation, manchmal nur das Bewegen einzelner Finger. Entscheidend ist, die Patient:innen dort abzuholen, wo sie gerade stehen – und gemeinsam mit dem interprofessionellen Team den nächsten Schritt zu ermöglichen.






